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PPE Student Conference

Im folgenden Bericht geben die teilnehmenden Düsseldorfer PPE-Studierenden einen persönlichen Einblick in die erste Bayreuth-Düsseldorf-Milan PPE Student Conference. Sie berichten von ihren eigenen Beiträgen, vom Austausch mit Studierenden aus Bayreuth und Mailand sowie von ihren Eindrücken der anschließenden European PPE Network Conference. 

Vom 19.-20.07.2026 fand in Bayreuth die erste Bayreuth-Düsseldorf-Milan PPE Conference statt. Dies ist eine gemeinsame Initiative des PPE-Programms an der HHU in Düsseldorf, des P&E-Departments an der Uni Bayreuth und des PPPA-Kurses an der Università degli Studi di Milano. Ziel des Formates war es, Studierenden aus den Disziplinen der Philosophie, Politik und Ökonomie eine Bühne zu geben, auf der sie eigene Forschungsarbeiten vorstellen und in einem internationalen und interdisziplinären Rahmen diskutieren können.

Jede Universität war mit je drei Studierenden und ihren Papern vertreten. Besonders war auch, dass zusätzlich zur Vorstellung der eigenen Forschungsergebnisse jede*r ein Paper von einer der anderen beiden Universitäten kommentieren musste. Dieses Cross-Institution-Format sorgte dafür, dass man sich schon im Vorfeld ausführlicher mit den verschiedenen Themen beschäftigte und aus der Diskussion der Paper wertvolles Feedback ziehen konnte.

Die neun Vorträge deckten ein breites Spektrum PPE-typischer Fragestellungen ab: von der normativen Bewertung ökonomischer Konzepte, über Fragen institutioneller Gerechtigkeit bis hin zu Themen an der Schnittstelle von Ethik und Gesellschaftspolitik.

Die Heinrich-Heine-Universität wurde dabei durch folgende drei Beiträge vertreten:

  • Carlotta Donner: "Climate Change, Migration and Responsibility". Thematisiert wurde die Frage, ob Klimamigrant*innen einen moralisch ähnlichen Schutzanspruch zu dem von Flüchtlingen nach der GFK geltend machen können und wie sich dieser normativ begründen ließe.
  • Fabian Sokolowski: "Normativity in Economic Measurement - Thick Conceptsand the Case of Inequality". Dabei ging es um die normative Aufladung deskriptiver ökonomischer Messkonzepte.
  • Lucas Pilny: "On the Performative of Potential Output Estimation: Asymmetric Self-Fulfillment in the German Debt Brake". Hierbei wurden die performativen Effekte wirtschaftspolitischer Prognoseverfahren beleuchtet.

Im Anschluss an die Student Conference fand vom 20.-22.07.26 die European PPE Network Conference statt, bei der die Studierenden die Gelegenheit bekamen, Vorträgen von Forschenden und Doktorant*innen zu folgen. Die diesjährige Konferenz stand unter dem Motto "Governing the Future" und präsentierte aktuelle Forschungsansätze zu Generationengerechtigkeit, Klimapolitik und der Gestaltung von demokratischen Institutionen in Anbetracht rasanter Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. In den Pausen und bei einem gemeinsamen Dinner bot sich den Studierenden die ideale Gelegenheit, sich fachübergreifend auszutauschen und zu vernetzen.

Das neue Format der Student Conference soll künftig fortgeführt werden und auch weiterhin Studierenden aller drei Standorte die Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten zu präsentieren. Die Konferenz war für uns Studierende eine tolle Erfahrung, deshalb können wir euch nur raten, euch nächstes Jahr ebenfalls mit einem Paper zu bewerben!

Unser herzlicher Dank gilt allen, die diese Konferenz möglich gemacht haben: Prof. Francesco Guala aus Mailand, Sena Bozdag aus Bayreuth und Prof. Dr. Olivier Roy aus Bayreuth danken wir für die Organisation der Konferenz und für ihr wertvolles Feedback zu unseren Beiträgen. Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Chiara Lisciandra für ihre Betreuung in der Vorbereitung, für ihr Feedback zu unseren Papern und für ihre Begleitung während der gesamten Konferenz. Für mehr Infos zu einigen Papern und der Konferenz hört euch gerne folgenden Podcast an: 

https://open.spotify.com/episode/4STLyr6ARrlmNdpYc1omWI?si=K_FnbiBOTTGgLWysYyGSlw&nd=1&dlsi=8c7767fc58844b02