Zum Inhalt springen Zur Suche springen

Häufige Fragen

Bei der Wahl eines Studienganges kommen viele Fragen auf. Einige der häufigsten haben wir hier zusammengetragen:

 

Muss ich gut in Mathe sein?

Die drei verpflichtenden Wirtschaftsmodule sind notwendig für den Studienabschluss, aber auch nur ein Teil des gesamten Studiengangs. Im PPE-Studium wird es daher gerade in den ersten zwei Semestern dazu kommen, sich in den Wirtschaftsmodulen auch aktiv mit Mathematik zu beschäftigen - dazu gehören Kenntnisse aus der Oberstufen-Mathematik. Gute Kenntnisse in Mathematik sind für diese Module also sehr hilfreich. Allerdings ist es absolut kein Ausschlusskriterium für einen guten PPE-Abschluss Experte der Mathematik zu sein. Die drei Module (von denen zwei aktives Rechnen beinhalten) sind mit genügend Fleiß und Nacharbeit zu bestehen. Erfahrungsgemäß ist es bisher noch keinem PPE-Studierendem passiert, dass ein Wirtschaftsmodul endgültig (also nach 3 Versuchen) nicht bestanden wurde. 

Muss ich gut in Englisch sein?

Die verpflichtenden Module werden auf deutsch gelehrt und die Hauptstudiensprache ist deutsch. In den Wahlbereichen werden sowohl deutsche als auch englische Seminare angeboten, und auch einige der Pflichtmodule lassen sich (wenn erwünscht) auf Englisch studieren. Dabei ist die Sprache der Wissenschaft Englisch, das heißt im Laufe des Studiums wird es vermutlich dennoch dazu kommen, dass auch in deutschen Lehrveranstaltungen englische wissenschaftliche Texte gelesen werden müssen. Die Prüfungen werden in deutschen Veranstaltungen natürlich auf Deutsch und in englischen Veranstaltungen auf Englisch durchgeführt.

Ist es möglich während des PPE Studiums zu arbeiten?

PPE ist grundsätzlich als Vollzeit-Studiengang angelegt. Dennoch arbeiten erfahrungsgemäß viele Studierende neben dem Studium bis zu 20 Stunden. Dabei kommt es allerdings auch auf das Studienjahr an. Das erste Studienjahr ist durch die aufwändigen Grundlagenmodule meist sehr zeitintensiv. Ab dem dritten Semester ist der Studienverlauf deutlich flexibler, setzt mehr auf Eigenarbeit und erlaubt eine Nebentätigkeit. Studierende, die neben dem Studium arbeiten möchten, können das Studium auch über die Regelstudienzeit hinaus studieren und so die Belastung im Semester verringern. Außerdem lässt sich eine Berufstätigkeit im Bereich PPE als verpflichtendes Berufspraktikum anrechnen, das sowieso für das 4. und 5. Semester angesetzt ist.

Gibt es eine Zulassungsbeschränkung?

Ja, der Studiengang PPE ist über den Orts-NC zulassungsbeschränkt. Der NC ändert sich mit jedem Jahr. 

Gibt es andere Möglichkeiten zugelassen zu werden, wenn die Noten nicht ausreichend sind?

Das Zulassungsverfahren läuft zentral über Hochschulstart und ist damit in erster Linie an der Abiturnote und an den Wartesemestern orientiert. Für Abiturienten gibt es daher leider keine Möglichkeit durch Motivationsschreiben, Praktika o.ä. die Zulassungschancen zu verbessern. Das Sammeln von Wartesemestern verbessert in Kombination mit der Abiturnote die Zulassungschancen. 
Die NCs und Wartesemester-Note-Punkte der letzten Verfahren finden Sie hier.

 

Ist PPE ein Präsenzstudium?

Ja. Das PPE-Studium ist als Präsenzstudium konzipiert. Das bedeutet, dass die Lehre grundsätzlich vor Ort stattfindet und das Studium auf die regelmäßige Teilnahme an Lehrveranstaltungen in Düsseldorf ausgerichtet ist.

Gibt es Anwesenheitspflichten?

Das hängt von der jeweiligen Lehrveranstaltung ab. Bei der Frage nach Anwesenheit geht es weniger um eine allgemeine Anwesenheitspflicht für das gesamte Studium, sondern darum, dass bestimmte Studienleistungen nur im Rahmen der Lehrveranstaltung erbracht werden können.

In Seminaren lernen Studierende unter anderem, an wissenschaftlichen Diskussionen teilzunehmen, eigene Gedanken einzubringen und wissenschaftliche Präsentationen durchzuführen. Diese Kompetenzziele setzen regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit voraus.

In den Vorlesungen steht dagegen vor allem die Vermittlung von Wissen im Vordergrund; hier besteht keine Anwesenheitspflicht.

Wie viel Anwesenheit ist im Studienverlauf ungefähr erforderlich?

Das hängt von der jeweiligen Studienphase und den gewählten Lehrveranstaltungen ab. 

In der ersten Hälfte des Studiums gibt es einen größeren Anteil an Vorlesungen, in denen keine Anwesenheitspflicht besteht. Zugleich gehören auch in den ersten Semestern bereits Seminare und andere Lehrformate zum Studium, in denen regelmäßige Anwesenheit erforderlich sein kann.

In der zweiten Hälfte des Studiums besteht das Studium überwiegend aus Seminaren, in denen regelmäßige Anwesenheit in der Regel erforderlich ist.

Werden digitale Materialien bereitgestellt und Vorlesungen aufgezeichnet?

Für die Lehrveranstaltungen werden digitale Materialien bereitgestellt. Dazu gehören zum Beispiel Folien und Literaturhinweise zur Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen. 

Aufzeichnungen von Vorlesungen werden teilweise bereitgestellt. Dies hängt jedoch von der verantwortlichen Lehrperson ab und kann unterschiedlich gehandhabt werden.

Kann ich langsamer als im regulären Studienverlaufsplan studieren?

Ja! Der Studienverlaufsplan zeigt eine sinnvolle Reihenfolge der Veranstaltungen, weil Inhalte aufeinander aufbauen können. Er legt aber nicht fest, wie viele Veranstaltungen pro Semester besucht werden müssen.

Es ist daher problemlos möglich, das Studium langsamer zu studieren und die Studienbelastung pro Semester entsprechend anzupassen. Wichtig ist, dass am Ende alle vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen erbracht werden.

Kann ich das PPE-Studium mit Berufstätigkeit, familiären Verpflichtungen oder anderen zeitlichen Verpflichtungen verbinden?

Dies ist möglich, erfordert aber eine gute Planung. Das Studium findet während der Vorlesungszeit in festen Zeiträumen statt: im Wintersemester in der Regel von Oktober bis Mitte Februar und im Sommersemester von April bis Mitte Juli. Die Klausurenphase schließt daran an. 

Wer das Studium mit beruflichen, familiären oder anderen Verpflichtungen verbindet, kann das Studium langsamer studieren und weniger Veranstaltungen pro Semester belegen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass längere Abwesenheiten während der Vorlesungszeit dazu führen können, dass einzelne Veranstaltungen erst in einem späteren Semester absolviert werden können.